Aktuelle Sicherheit im Internet – Wie steht es um die aktuelle Sicherheit im Internet?

Von Rita

Inzwischen erfasst das Internet sämtliche gesellschaftlichen Bereiche und ist ein selbstverständlicher sowie unverzichtbarer Bestandteil des Alltags geworden. So haben heute weltweit knapp dreieinhalb Milliarden Menschen Zugang zum Internet. Dies ist etwa jeder Zweite. E-Mail-Konten verwalten, über Online-Banking bezahlen, Steuererklärung einreichen, Videos anschauen oder in Online-Shops einkaufen – noch nie zuvor wurde das Internet auf so vielfältige Weise genutzt. Dieser Umstand ruft jedoch auch Kriminelle auf den Plan, die Schutzmechanismen nicht selten zu umgehen wissen. Dies wirft wiederum immer wieder die Frage auf, wie es um die aktuelle Sicherheit im Internet bestellt ist.

Aktuelle Sicherheit im Internet ist zahlreichen Risiken ausgesetzt

Ein Gefühl dafür, wie hoch die aktuelle Sicherheit im Internet ausfällt, geben die Medien. Nahezu täglich berichtet die Presse über Angriffe auf die Integrität, Verfügbarkeit sowie Vertraulichkeit von Daten. Die Bedrohungen haben hierbei vielerlei Gesichter: Sie reichen vom Ausfall des E-Mail-Servers durch Spam-E-Mails bis hin zu Computer-Sabotage und dem Ausspähen vertraulicher Daten. Immer wieder wird die aktuelle Sicherheit im Internet durch das Ausnutzen von Schwachstellen bedroht. Angreifer dringen in interne Netze ein, hören den Datenverkehr ab oder nutzen Systeme mit gefälschten Absenderangaben, um ein unerwünschtes Verhalten herbeizuführen. Gezielt gestreute Bedrohungen, Beleidigungen, Hasskommentare sowie Falschmeldungen stellen die aktuelle Sicherheit im Internet ebenfalls wiederholt infrage. Derweil werden Begriffe wie Cyberattacke oder Cybermobbing ins Leben gerufen, um neuen Gefahren einen Namen zu geben. Und so erreicht die Internetkriminalität trotz teils modernster Sicherheitsarchitektur immer wieder neue Rekordstände.

Jeder Internetzugriff stellt ein Sicherheitsrisiko dar

Wer sich ins World Wide Web begibt, setzt vom ersten Moment an seine aktuelle Sicherheit im Internet aufs Spiel. Denn bereits der Besuch einer Internetseite gibt dem Betreiber Informationen über Standort und IP-Adresse des Nutzers. Aber auch der genutzte Browser oder das Betriebssystem bleiben kein Geheimnis. Hinzu kommen Informationen, welche beispielsweise bei der Bezahlung in einem Online-Shop hinterlassen werden. Hieraus erstellen Datenspione Nutzerprofile und verwenden E-Mails mit unerwünschter persönlicher Werbung. Im schlimmsten Fall werden die persönlichen Kontodaten missbraucht und Geldkonten leergeräumt. Zu weiteren Informationen gelangen die Kriminellen über heruntergeladene Programme oder Stichwörter, nach denen im Internet gestöbert wird und von der Suchmaschine gespeichert werden. Gefährdet wird die aktuelle Sicherheit im Internet zusehends auch von sogenannter Ramsomware und demnach Computerviren, welche ganze Systeme als Geisel halten und blockieren. Allein 2017 waren hiervon weltweit über eine Milliarde Menschen betroffen, so der jüngste Bericht von Europol. Und auch wenn Unternehmen Millionen investieren, um die aktuelle Sicherheit im Internet zu gewährleisten, sind sie nicht vollständig vor feindlichen Angriffen gefeit.

Unternehmen und Regierungen bangen ebenfalls um aktuelle Sicherheit im Internet

Dies bestätigen die jüngsten Ereignisse, die zeigen, dass die aktuelle Sicherheit im Internet zusehends in Gefahr gerät. Das Bundesamt für Verfassungsschutz sowie der Bitkom-Verband beziffern den Schaden durch Spionage und Datendiebstahl in den vergangenen zwei Jahren auf 43 Milliarden Euro. Weltweit soll sich der Schaden Schätzungen zufolge auf rund 500 Milliarden Dollar belaufen. Allein der Industriekonzern Siemens wird eigenen Angaben zufolge trotz knapp 1.300 Mitarbeitern im Bereich Cybersicherheit täglich etwa 1.000 mal angegriffen. Erst Ende August 2018 konnten Softwareexperten einen Hackerangriff auf die Wählerdatenbank der amerikanischen Demokraten vereiteln. Doch auch Regierungen selbst bedrohen die aktuelle Sicherheit im Netz. So wurde zuletzt dem russischen Militärgeheimdienst GRU vorgeworfen, eine Cyberattacke auf das Datennetzwerk des Bundes sowie auf den Bundestag verübt zu haben. Vermutet wird ferner, dass die russische Regierung die letzte US-Wahl durch Aktivitäten auf sozialen Medien beeinflusst habe. Mitte 2018 sollen hingegen laut der Washington Post chinesische Hacker Daten der amerikanischen Marine gestohlen haben. Ende 2017 traf es hingegen die slowenische Bitcoin-Börse Nice Hash, der bei einem Hackerangriff rund 68 Millionen Dollar abhanden kamen. Im Mai 2017 legte eine Schadsoftware namens Wannacry die Computersysteme von mehreren spanischen Energieversorgern, 14 britischen Krankenhäusern und weiteren 45.000 Computern in 74 Ländern lahm. Um künftig digitale Angriffe abwehren zu können und mehr aktuelle Sicherheit im Internet sicherzustellen, hat die Bundesregierung jüngst das „Kommando Cyber- und Informationsraum“ gegründet.

Aktuelle Sicherheit im Internet erhöhen

Trotz modernster Sicherheitstechnologien kann die aktuelle Sicherheit im Internet nicht vollständig gewährleistet werden. Dennoch gibt es ausreichend Maßnahmen, die dabei helfen, den Sicherheitsstandard deutlich zu erhöhen. Auf Server sollten nur erforderliche Funktionen installiert werden und Integritätsprüfungen stattfinden. Arbeitsplatz-PCs sind mit Firewall, Virenschutz und Anti-Spam-Programmen auszustatten. Auf aktive Inhalte im Netz sollte hingegen ebenso verzichtet werden, wie auf das Öffnen dubioser E-Mails. Bei Internet-Einkäufen und Online-Banking müssen eine sichere Authentisierung sowie Datenübertragung sichergestellt sein.

Bis zum nächsten Mal
Eure Rita

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