Gurnigel, ein kleiner Wanderrundgang auf einem der schönsten Pässe der Schweiz

Diese Winterwandertour ist lediglich 3.8 km lang und führt uns in eine märchenhafte Landschaft mit viel Schnee und Berge, die einem richtig in den Bann ziehen. Ein traumhafter Anblick.

Es ist einer meiner Favoriten Wintertouren, die ich bisher unternommen habe, und es lohnt sich wirklich auf dem Gurnigel zu wandern. Anfänglich wollte ich nicht hingehen, doch Gott sei Dank habe ich meine Meinung diesbezüglich geändert, so hörte ich oft, dass der Gurnigel fabelhaft schön ist. Nun kann ich mit eigener Überzeugung sagen: Ja es stimmt, der Gurnigel ist wahrhaftig ein schöner Ort.

Gurnigel Pass – und wie kommt man dahin?

Die abwechslungsreiche Passstrasse über den Gurnigel liegt im Kanton Bern und ist nicht immer geöffnet, daher ist es für die Winterzeit ratsam sich vorher zu informieren, ob der Pass überhaupt befahrbar ist. Auch die Busverbindungen sind nicht regelmässig gewährleistet, man sollte sich zeitig erkundigen, es kann durchaus sein, dass genau an diesem Tag der Pass aufgrund zu vielem Schnee gesperrt ist. Im Winter immer daran denken, dass man im Fahrzeug Ketten im Kofferraum haben sollte.

Kommt man mit Privatauto so sind Parkplätze vorhanden. Aber wenn die Strasse mit Schnee und Eis bedeckt ist, so wäre die Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel ratsam.

Wie man den Gurnigel erreicht ist in diesem Sinne schnell erklärt: Von Wattenwil nach Rüeggisberg, und wenn man von Freiburg aus herkommt, dann geht’s über Plaffeien in Richtung Schwefelbergbad. In Plaffeien beginnt die Passstrasse via Sangernboden über den Gurnigel nach Kirchdorf, welche Freiburg mit dem Berner Oberland verbindet.

Nicht nur wandern ist hier oben angesagt, es gibt natürlich auch die Möglichkeit Ski und Snowboard zu fahren, die standard Sportarten, die im Winter dazugehören. Langlauf und Schneeschuhlaufen runden das Angebot ab.

Winterwanderung – eine kleine Panoramatour

Da der Schnee diesen Winter auf sich warten lässt, konnte man diese Winterwandertour mit normalem Wanderschuhwerk meistern. Natürlich müssen es gute und warme Winter Wanderschuhe sein. Als wir los stapften begannen wir mit mässig steilem Gelände. Es gibt verschiedene Routen, jede hat ihre schöne Seite. Doch es gibt ja noch einen Frühling und Sommer, da ist auch Wandersaison. Und Vorsicht, unbekannte Wege sind oft nicht abgesichert und somit lawinengefährdet.

In Richtung Selibüel – ein toller Rundweg

Ich begann den relativ relaxten Aufstieg zu dem grandiosen Selibüel Rundweg. Die Tour ist traumhaft schön und ich konnte mich nicht satt sehen. Der Schwierigkeitsgrad ist einfach und auch für nicht sehr geübte Wanderer machbar. Es sind zwar einige Höhenmeter zu überwinden, aber es ist keine alpine Bergbesteigung! 😊 Schnee gab es, nicht zu viel und nicht zu wenig, einfach gerade perfekt und angenehm zum Herumlaufen.

Bei viel Schnee ist es schon angebracht die Schneeschuhe zu benutzen, die übrigens auch ein Teil der Ausrüstung der Inuit sind.

Nach dem Aufstieg – die Aussicht

Ich nehme die Steigung in Angriff und nach einiger Zeit treffe ich auf eine Abzweigung, nun kann man sich entscheiden weiter hoch zu gehen oder eben den chilligeren Weg zu nehmen, der zuerst leicht hinunter und später wieder sanft nach oben führt. Der Pfad führte mich zu einem Aussichtpunkt mit atemberaubendem Panorama. Doch bis man oben ankommt dauert es schon gute 20 Minuten oder auch etwas länger. Ich verharre gebannt und geniesse das grandiose Panorama, das sich vor mir auftut.

Jetzt noch einige grossartige Bilder, seht euch satt an der herrlichen Landschaft rund um den Gurnigel und den Bergen! 😊

Gurnigel – Instagram Story

Ab und zu erfährt man bei uns auf dem Instagram-Profil kurz, was wir gerade tun und wohin es geht. Die Informationen sind bis jetzt eher spärlich ausgefallen, und das möchten wir ändern. Wir planen zukünftig, ausführlicher und informativer zu berichten, wohin wir düsen und was wir erleben. Ob es wirklich funktioniert werden wir im Laufe der Zeit sehen.

Du bist noch kein Follower und willst es werden? Dann folge uns auf Instagram, wir freuen uns dich bei uns begrüssen zu dürfen! Und wir werden dich gerne auch mal in einem von unseren Feeds mit deinem Profil einbinden! Also, versuch dein Glück und folge uns! 😊

Und wie immer, Lucky war auch wieder dabei und konnte sich so richtig austoben. Er war wie eine Rakete unterwegs, schnüffelte mal hier und mal da, und obwohl es teilweise steil hoch ging war er stets voraus. Wie er das in solchem Gelände schafft, phuuu, das muss mir mal einer erklären!

Der beste Freund des Menschen – Winterwanderung mit Hund

Während des Wanderns haben wir ab und zu andere, gleich gesinnte Naturfreunde angetroffen, eine hatte auch zwei kleinere Hunde dabei.
Ich fing an mit «Fang den Schneeball». Hui, war das ein Spass! Die Hunde tobten und jagten ausgelassen den Schneebällen nach. Anschauen konnte man es auf Instagram. 😉
Nach diesem Intermezzo gönnten wir uns eine kleine Auszeit, wir genossen die prächtige Berglandschaft und freuten uns einfach an dem schönen Tag.

Nach einer unterhaltsamen und friedlichen Winterwanderung sind wir wieder am Anfangspunkt angekommen. Doch halt, ganz zu Ende war es noch nicht. Eine kleine und feine Mittagspause haben wir auf einer der dortigen Alpenhütten verbracht, und wie es bei uns Schweizer so üblich ist, genehmigt man sich für ein stärkendes Wander Essen ein leckeres Stück Brot und Käse mit einem warmen Tee. Was für ein perfekter Tag…

Apropos Tee, das konnte man übrigens vor kurzem bei Instagram sehen: Eine eindrucksvolle Slow Motion, interessant wie der Tee in den Becher fliesst. 😊

Kennt ihr auch solch sehenswerte Orte in der Schweiz, die wir unbedingt besuchen sollten? Dann teilt es uns doch mit einem Kommentar mit. Vielen lieben Dank. Und nun lassen wir es uns noch schmecken, bevor wir uns auf den Heimweg machen, und nehmen einen letzten Blick mit von dieser grossartigen Aussicht.

Ich verabschiede mich nun und sagen Danke, dass auch du diesmal wieder dabei warst.

Noch etwas: Wie gesagt, wir sind auf Instagram, aber auch bei Twitter. Schenk uns doch ein Follow, danke schön! 😊

Bis zum nächsten Mal sage ich an dieser Stelle
Euer Raphael alias yabisking

Wanderung zur Blueme mit Turmbesteigung in einem der fantastischsten Wandergebiete

Eine solch herrliche Wanderung wie es diesmal war ist und bleibt unvergesslich. Gemütlichkeit gepaart mit der Schönheit der Natur. So muss ein schöner Ausflug sein.

Man kann diese Route von zwei Ortschaften aus starten, einerseits von Goldiwil oder auch von Sigriswil aus. Wir haben uns für Goldiwil entschieden und starten nun in Richtung Heiligenschwendi. Unser eigentliches Ziel ist die Blueme, ein Aussichtspunkt mit Turm. Früher hat man diesen Ort auch Schwändiblueme genannt, aber heute ist es die Blueme, wie die Blume.

Durch Fichtenwälder in Richtung Schwendi

Unsere Wanderung führt uns auf Feld- und Waldwegen durch Fichtenwälder hoch hinauf. Und vor uns im Blick immer den wunderbare Berg Niesen und an seinem Fuss der azurblaue Thunersee. Welch eine Kulisse! Im Herbst ist es besonders eindrucksvoll hier zu sein. Die Bäume haben einen neuen Farbanstrich, die typischen Herbstfarben. Ob Grün, Gelb oder Rot, alles ist mit dabei und strahlt eine bunte Schönheit aus. Es ist so beruhigend und entspannend, und die Seele baumelt…

Am Anfang unserer Tour wusste ich nicht wie schön die Wanderung zu diesem Aussichtspunkt wirklich ist. Es erwartete uns ein grossartiges Panorama, der Ausblick ist einzigartig. Und es gibt eine grosse Auswahl von anderen interessanten Touren.

Grandiose Aussicht auf Berge und See

Von hier aus sieht man den Berg Niesen, das Rothorn, Stockhorn, den Thunersee und die fantastischen Berner Hochalpen. Langsam verlassen wir den dichten Fichtenwald und kommen auf offene und beinahe unendlich grosse Wiesen mit dieser prachtvollen Aussicht.

Die Route ist sehr abwechslungsreich, Waldwege, Wiesenwege und teils breite Bergwege führen zu unserem Ziel, zur Blueme. Schaut man bei gewissen Stellen zurück kann man den atemberaubenden Blick auf den Thunersee geniessen. Die Route ist absolut nicht schwierig, gut geeignet für ungeübte und auch Anfänger Wanderer sehr empfehlenswert.

Ein Weg der kaum einer kennt – Wanderung Blueme

Dieser Weg unserer Tour ist ein besonderer Weg, weil er kaum bekannt ist und selten benutzt wird. Vielleicht weil er steil und steinig ist, aber für einen der eindrucksvollsten Aussichtspunkte muss man eben etwas tun! 😊 Von gewissen Stellen ist die Aussicht unbeschreiblich, ein wahrhaft abwechslungsreiches Erlebnis. Oben angekommen wird man noch zusätzlich mit der herrlichen Sicht auf die Stadt Thun und Umgebung belohnt, und Heiligenschwendi ist ebenfalls zu sehen.

Zudem gibt es viele super schöne Wanderwege, die man von der Blueme aus unter die Füsse nehmen kann.

Ich liebe solche Orte mit WoW Faktor. Ward ihr auch schon mal dort oben auf dem Turm? Wenn ja, wie habt ihr das erlebt?

Übrigens: Kennt ihr noch weitere geniale Orte mit dem WOW Faktor hoch 10? Dann teilt es uns mit, wir sind richtig gespannt auf euren Bericht. Auch würden wir uns freuen dich als neuer Follower bei Twitter und Instagram begrüssen zu dürfen 😉

Der Turm auf der Blueme

Phuu, nach ca. 3 Stunden sind wir endlich oben auf der Blueme angekommen. Wir sind durstig und uns knurrt der Magen. Doch halt, bevor wir futtern können müssen noch zwei Sachen erledigt werden. Da wäre erst mal das Feuer an einem der vorhandenen, schönen Grillplätze entfachen, damit unser Grillgut lecker gegrillt werden kann. Und während sich in der Zwischenzeit eine ordentliche Glut einstellt muss zweitens der Turm bestiegen werden. Das heisst im Klartext, abwechslungsweise hütet der eine das Feuer und der andere kraxelt in luftige Höhe und bestaunt die Berge und alles was dazu gehört. Und ich kann euch sagen, es lohnt sich! 😊

Stufe für Stufe geht es die eiserne Wendeltreppe hoch bis zuoberst auf die Plattform, die überaus vielversprechendes anzubieten hat: Der 16 Meter hohe Turm ist eine Eisenkonstruktion und gibt einen wunderbaren Rundblick in alle Richtungen. Man sieht die Jurakette, die Berner Oberland Alpen, und man kann einen Blick von den Hügeln des Emmentals erhaschen.

Grillieren auf der Blueme

Es fällt schwer, sich von diesem grossartigen Panorama loszureissen. Vollgetankt mit frischer Luft und unvergesslichen Bildern geht wieder Schritt für Schritt hinab auf festen Boden.

Unten angekommen heisst es jetzt Wurst auf den Grill. Hat man keinen Plan, so gibt es Unterstützung anhand eines humorvollen, verwitterten Schildes, das einem sagt: Bist du planlos, dann lese was hier steht. Grilliere mit Pfiff, tu es und geniess es! 😊

Also, die Glut ist bereit und heiss genug fürs Grillieren, unsere Würste werden braun und knusprig, mmhhh…

Natürlich ist auch für Lucky gesorgt, ausnahmsweise geniesst er eine leckere Cervelat und sein Trockenfutter.

Der grosse Gründungs Ahorn auf dem Hügel

Mit gefülltem Magen geht es in langsam auf den Rückweg in Richtung Sigriswil. Doch vorher kommen wir noch an dem Gründungs Ahorn vorbei, der stolz und gezeichnet von Wind und Wetter auf dem Hügel thront. Seit 1895 steht der Baum schon dort. Mächtig und prächtig sieht er aus.

So, und das wars dann auch mit diesem fantastischen Rundblick von der Blueme, die wahrlich viel zu bieten hat.

Dies ist eine simple und doch nicht zu unterschätzende Wanderung, die ca. 3 – 4 Stunden dauern kann. Doch man wird wirklich während der ganzen Zeit belohnt, und die eine oder andere Schweissperle ist bestens investiert!

Schön, dass auch du hier bist. Wusstest du schon, dass wir bei Twitter und Instagram sind? Ja? Dann würden wir uns über ein Follow me mächtig freuen. Kennst du weitere Orte, die wir unbedingt besuchen sollten? Du kannst es uns über #basadstrip zeigen. Wir werden dich beim nächsten Ausflug dahin retaggen. 😊

Jetzt werden erst einmal Rucksack und Socken ausgezogen und ein wohlverdientes Bierchen geschlürft. Danke, dass ich für euch unterwegs sein durfte, freue mich auf euer Feedback.

Bis dann und eine gute Wanderzeit wünsche ich
Raphael alias yabisking

Hoch über Adelboden liegt die Engstligenalp – Grösste Hochebene in den westlichen Schweizer Alpen

In den Alpen im Berner Oberland befindet sich das flachste Tal, das ich jemals in der Schweiz im Gebirge gesehen habe. So flach, dass man Golf spielen kann, und weitaus mehr als das.

Es handelt sich dabei um die schöne Engstligenalp, umgeben von Bergen, die weither runterschauen und einem direkt ins Gesicht lächeln.

Da wäre zum einen das Steghorn und der unverwechselbare Berg Tschingellochtighorn, sein Merkmal ist die turmartige Spitze. Dieser Brocken ist nicht sehr gross, doch seine typische Erscheinung ist unverwechselbar mit den Bergen, die man sonst in dem Schweizer Alpengebirge antrifft.

Engstligenalp – Mein Cap fängt an Flügel zu kriegen

Oben angekommen fing das Abenteuer schon an, denn kaum war ich da fliegt mein treuer Gefährte, das Cap, einfach nur so davon und verhedderte sich zwischen zwei Stahlseilen. Cool wie ich bin gehe ich gelassen hin und hole es mir unter dem Gelächter der anderen Ausflügler zurück. Es hätte auch anders laufen und das Cap verloren gehen können, denn wir waren richtig hoch oben am Grat und unter uns der tiefe Abgrund.

Während dessen ich mein Cap wieder auf den Kopf packe geht’s nun weiter auf Erkundungstour, auf dieser endlosen Ebene, die zwischen die umliegenden Berge wie eingespannt erscheint.

Hier oben kann man vieles unternehmen, wie zum Beispiel einen schönen und gemütlichen 5 km langen Rundgang um die Engstligenalp machen. Und es gibt tatsächlich die Möglichkeit Golf zu spielen. Dafür sich einfach beim Berghaus Bärtschi erkundigen, und los gehts mit dem Golfmobil. Aber auch wenn es kühl und windig ist, oder viel Schnee auf dieser faszinierenden Ebene liegt, es ist einmalig und wunderschön.

Wer hätte es gedacht, man kann auf dieser Plattform Langlaufen und Skifahren, und in Iglus übernachten. Eigentlich fast alles was man im Winter und Sommer draussen so tun kann, nur eben in luftiger Höhe und mit dem gewissen Kick. Damit meine ich zum Beispiel die Gondelfahrt, nur für starke Nerven! 😊 Auch eine verzauberte Winterwanderung, wie im Märchen, möchte ich euch empfehlen. Diese plane ich für zukünftige Ausflüge ein.

Hält man die Augen offen und läuft nicht stur durch die Gegend kann man wirklich die einen oder anderen aussergewöhnlichen und teils witzigen Sachen wahrnehmen. Wie letzten zwei Bilder so schön darstellen, Stein auf Stein, oder dieser Milchkessel, der einfach so rumsteht wie bestellt und nicht abgeholt!

Auch etwas aus der Vergangenheit haben wir angetroffen, ein Teil eines vermutlich längst abgebauten Skiliftes, oder für was es auch immer gedient hat.

Doch ich denke eher nicht, dass Skifahrer transportiert wurden, als es noch gebraucht wurde. Vielleicht weisst du mehr als ich? Dann schreib es unten in die Kommentare!

Schwingen und Alpaufzug auf der Engstligenalp

Wie jedes Jahr Ende Juni findet ein spektakuläres und traditionelles Ereignis statt, und zwar der grosse Alpaufzug auf die Engstligenalp. Nächstes Jahr will ich unbedingt dabei sein, denn ein Alpaufzug live mitzuerleben ist für uns Flachland Menschen etwas Aussergewöhnliches.

Wer es noch nicht weiss, auf Instagram habe ich vor kurzem eine kleine Story über einen Alpabzug gepostet, wirklich interessant und sehenswert. So schön, wie die Kühe geschmückt waren, hier ein Beispiel auf das was neulich bei uns abging. Du kriegst nicht genug davon?? Na, dann folge uns auf Twitter und Instagram, da kriegst du mehr! Bis dann! 😊

Auf der Engstligenalp findet auch jedes Jahr im August die urchige, alte Schweizer Tradition, das Schwingen, oder eben der Engstligschwinget statt. Doch es wird nicht nur geschwungen, nein auch das Steinstossen darf nicht fehlen. Und natürlich die Jodler sind nicht wegzudenken.

Ihr seht, es gibt viel zu tun auf der Engstligenalp über Adelboden. Von Wandern, Sport bis hin zu schweizerischen Bräuchen wie Alpauf- und Abzug und vieles mehr gibt es für Jung und Alt etwas zum Erleben. Noch zu erwähnen wäre das feine Essen, das fast ausschliesslich auf der Alp produziert wird, vor allem der Käse, mmhhh!

Der kurze aber doch so schöne Engstligenalp Rundgang war richtig fein und unvergesslich. Nur wäre da nicht der starke Wind gewesen, tja, luftig und erfrischend war es auf jeden Fall. Eben, Natur pur! Und was ganz wichtig ist, mein Cap lernte das Fliegen! 😊

Hier sehen wir ein typisches Berghaus, (Alphütte oder auch Chalet genannt) einfach, bodenständig und urgemütlich.

Ich sage vielen Dank, dass ihr wieder dabei ward und es würde mich freuen von euch zu hören.
Übrigens: Kennt ihr auch solch sehenswerte Orte, die wir besuchen sollten? Na, dann her mit der Information, wir werden es dir danken. 😊

Noch etwas, wir haben bei Instagram die magische Follower Zahl #1000 geknackt, ich bedanke mich herzlich für euer Follow me. 😀

Ich sage nun Tschau bis zum nächsten Mal, es macht immer wieder Spass mit euch unterwegs zu sein.

Euer Raphael alias yabisking

Grindelwald Wanderausflug: First zu grosser Scheidegg und runter ins Tal – Zwischen Himmel und Bergen

Eine kurze und doch grossartige Wandertour steht uns bevor. Mit an Bord diesmal mein Hund Lucky. Er kommt nicht oft mit, da er sehr lebhaft und auch ein wenig ungeduldig ist, gar nicht der typische Wander-Hund. Ich würde ihn gerne öfters mit in die Wandernatur Schweiz mitnehmen, jedoch ist dies eine eher schwierigere Angelegenheit.

Die Tour dauert lediglich 1,5 Stunden, und der Schwierigkeitsgrad ist einfach, jedoch mit einer so gigantisch schönen Aussicht, dass es sich allemal lohnt. Das Panorama ist absolut beeindruckend, so etwas sieht man nicht jeden Tag.

Der Start fängt bei uns frühmorgens an, nachdem Lucky seine kurze Gassi-Runde erledigt hat. Danach packten wir die Rucksäcke, schnürten die Schuhe und ab ins Auto, Richtung Grindelwald im Berner Oberland.

Grindelwald – wir kommen

In Grindelwald angekommen finden wir einen passenden Parkplatz, doch hoppla, die Parkgebühr von satten Fr. 2.50 pro Stunde sind doch recht happig für das Berner Oberland. Aber was soll’s, für diesen Ausflug lohnt es sich allemal! 😊

Das Parkieren in Grindelwald ist nicht gerade günstig. Es können nur 4 Std. für Fr. 2.50 pro Stunde parkiert werden, und das Maximum sind Fr. 25.00 für 24 Std. Zu empfehlen ist frühzeitig da zu sein, denn je später man ankommt desto voller werden die Parkplätze.

Das Parkieren und Bezahlen haben wir nun hinter uns und nun hiess es Lucky für die bevorstehende Gondelfahrt bereit zu machen. Wir sind gespannt ob unser lieber Vierbeiner die Fahrt geniessen wird, denn es ist für ihn das erste Mal, dass er den Boden unter den Pfoten verliert!

Grindelwald: Fahrt mit der Gondel hoch hinaus

Die Fahrt hoch zu der First war sehr gemütlich, und da war auch eine nette Person, die mit in der Gondel sass. Somit lag der Hund ruhig und völlig entspannt am Boden und harrte der Dinge, die da kommen werden.

Nach einigen Minuten sind wir dann bei der Bergstation angekommen, und schon fing das Abenteuer Wandern mit Hund an. Es war geplant, dass wir zur First Cliff Walk Plattform gehen wollten.

Es klappte jedoch nicht, Lucky war so aufgeregt auf das Wandern und wollte gleich los. Es war unmöglich mit ihm die Plattform zu besuchen, und wir mussten dieses Vorhaben aus unserem Plan streichen. So begann dann also der Marsch zur grossen Scheidegg-Hütte. Der Weg dahin war so faszinierend und atemberaubend schön, dass man kaum glauben kann solche Orte hier auf unserem Planeten überhaupt anzutreffen.

Es gibt viel zu entdecken – Viele Wege führen an ein Ziel

Man kann allerlei unternehmen, wie zum Beispiel mit dem Fahrrad durch die Gegend hoch über den Wolken umher düsen, oder wie wir es gemacht haben, gemütlich zu Fuss mit dem Hund. Natürlich kann man auch auf das Faulhorn oder zur Firstplattform direkt gehen. Wie gesagt, es gibt viele Wege zu einem Ziel.

Wie gesagt, es ist eine kurze Tour, doch was uns geboten wird ist ein unbeschreibliches Erlebnis. So viele Berge die Grindelwald umschliessen, und dann, wenn die Sonne durch die Wolken hinab scheint fühlt man sich wie in einem Fantasia Land. Grandios. Wunderbar.

Schaut her, Lucky macht es richtig, er gönnt sich ein Schluck erfrischendes, kühles Bergwasser und nimmt ein herrliches Sonnenbad, dazu die traumhafte Aussicht. Hach, das Leben kann echt schön sein.

Wir bestaunen die Grosse Scheidegg, das Wetterhorn, Mittelhorn, den Mättenberg und noch etliche andere Berge, die einem förmlich anlächeln.

Es gibt wild fliessende Bäche, die mit murmelndem und rauschendem Wasser Geschichten erzählen, Bergblumen, die uns am Wegesrand zunicken und mit offener Blüte die Bienen zum Verweilen einladen. Wenn man die Augen offen hat lässt uns die Natur an ihrer unerschöpflichen Quelle von Schönheit teilhaben…

Zu erwähnen wäre noch, dass auch Lauterbrunnen eine Reise wert ist. Und wenn man bereits in Grindelwald am Umherziehen ist kann man das locker mit Lauterbrunnen verbinden. Dies haben wir zu einem früheren Zeitpunkt gemacht, und das möchte ich euch nicht vorenthalten. Sollte man einen Tagesausflug nach Lauterbrunnen, ins Tal der Wasserfälle planen, so kann ich euch dies wärmstens empfehlen.

Die Tour von Grindelwald First zur Grossen Scheidegg war wirklich ein spannendes und panoramareiches Erlebnis, das ich nicht missen möchte, und ich werde gerne wieder hingehen, nur ohne Hund! 😊 Warst auch du schon mal dort und möchtest uns zeigen was du erlebt hast, dann poste ein Bild mit dem Hashtag #basadstrips, wir freuen uns!

Bergwanderung mit Erlebnis pur in einer Traumkulisse

Es gibt nicht nur normale und einfache Wanderwege, nein, wer ein bisschen mehr Herausforderung haben will kann höher hinaus und noch näher an die Grenzen des Himmels. Von dort sind die Aussichten noch ein Stück besser, schöner und grandioser.

Die Bergluft tut einem gut – Aussicht hinab ins Tal

Dieses Bild zeigt den schönen Blick auf das Grindelwald Tal, das sich in der Tiefe sanft ausbreitet. Und ich denke, wen man hier oben ist, so kann man wirklich ins Träumen kommen und nichts mehr in Worte fassen.

Nach unserer in vollen Zügen genossenen Wanderung mit Hund über den Wolken, sind wir nun an der Grossen Scheidegg Hütte angelangt. Von hier aus können weitere geniale Wanderwege in Angriff genommen werden. Da wir jedoch mit Lucky unterwegs waren und sich seine Begeisterung für Wanderungen in Grenzen hält, haben wir von einer Fortsetzung unserer Tour abgesehen.

Und somit haben wir uns entschieden mit dem Bus nach Grindelwald zurück zu fahren.

Es gibt noch viel zu tun, wir werden noch weitere Touren in dieser Gegend unternehmen. Vielleicht im tiefen Winter mit viel Schnee? Habt Geduld und lasst euch überraschen!

Wusstest du schon, dass ich auf der Suche nach jemanden bin der gerne wandert und Zeit und Lust hat mit mir die Bergwelt zu erobern um geniale Beiträge für unsere Leserschaft zu verfassen? Dann melde dich bei mir.

Apropos: Dir gefällt was wir tun? Wir sind auf Twitter und Instagram unterwegs, über ein nettes Follow me würden wir uns tierisch freuen 😉

Hier endet unsere Reise mit Lucky, er lässt übrigens freundlichst grüssen und meint, es war trotzdem ein toller Tag, wuff!

Auch wir waren begeistert von den traumhaften Aus- und Einsichten. Danke, dass ihr uns begleitet habt, und teilt uns bei Gelegenheit mit wie es euch gefallen hat. Danke schön.

Tschau bis zum nächsten Mal.

Raphael alias yabisking

Justistal – das Tal zwischen dem Sigriswilergrat und Güggisgrat – der Klang von röhrenden Hirschen

Um 5 Uhr morgens stehen Rucksack, Kamera, ja selbst das Brot mit Käse bereit und warten auf den kurzen, doch spannenden Ausflug ins Justistal. Das Justistal ist nicht weit entfernt von der Gemeinde Sigriswil, ein kleines Tal mitten zwischen flankierenden Bergen, das von Kühen und, ja auch von Hirschen, besiedelt ist. Klar, die Kühe sind schon längst nicht mehr auf der Alp, doch die Hirsche bleiben.

Das Tolle an diesem Ziel ist, dass man bis zur Sichle im Justistal kein geübter Wanderer sein muss um dort zu verweilen, spazieren und die Hirsche beobachten. Hier kommt definitiv jeder Wandervogel auf seine Kosten, und wer mag, kann von dort aus einfach noch weiterwandern und einen Abstecher zur nahe gelegenen Ebenalp machen.

Am besten parkiert man kostenlos beim Grön Parkplatz, jedoch kann er oft besetzt sein. Zu erwähnen ist, dass die Strasse sehr eng zum Hochfahren ist.

Kurz nach 6.20 Uhr sind wir dann auch da, das Tal begrüsst uns noch mit Dunkelheit, und schon hört man von allen Seiten die Hirsche. Boah, ich habe zwar gewusst, dass Hirsche röhren, aber gehört habe ich es noch nie. Pausenlos und mit voller Lautstärke hörte man die Hirsche durchs ganze Tal und für lange Zeit.

Es ist wunderschön im Justistal, es gibt einiges zu sehen und zu bestaunen. Wer ein Teleskop mitbringt und etwas Glück hat kann die Hirsche sehr intensiv beobachten. Der Zufall wollte es und wir konnten durch ein Teleskop schauen, das zwei nette Leute bei sich hatten. Meine Begleiterin bekam ein extrem muskulöses Exemplar Hirsch vor die Linse, sprich eher ein Bodybuilder, ein prächtiges Tier! Als ich dran war, wie soll es schon anders sein, sah ich der Arsch eines Hirsches, und dies auch nur für wenige Sekunden. Dazu sage ich nur typisch ich, hab selten Glück. 😊

Kennt Ihr das Justistal auch, oder ward ihr sogar schon mal dort? Ein Muss für Fans von Hirschen, aber nicht auf dem Teller! 😊 Lasst hören, und berichtet uns was ihr so entdeckt habt. Du bist auf Twitter oder Instagram unterwegs? Dann folge uns. Bis dann!

Fast 300 Jahre Chästeilet im Justistal

Jeden Sommer verbringen die Kühe auf der Alp, den sogenannten Alpsommer. Der Älpler übernimmt von verschiedenen Bauern die Kühe, die dann das Gras mit den würzigen Alpkräuter weiden, die die speziell gute Milch produzieren.

Jeden Tag werden die Kühe gemolken und die Menge entsprechend von jedem Bauer genau gewogen und notiert. Dann wird aus der gesammelten Milch der Alp Käse hergestellt, also ein sehr strenger Sommer für die Älpler. Am Ende des Alpsommers wird der Käse gemäss der Milchmenge von den Bauern aufgeteilt, das ist das Fest der Chästeilete. Wir haben diesen Anlass leider verpasst, werden aber bestimmt nächstes Jahr dabei sein und einiges darüber schreiben.

Richtung Sichle im Justistal – umgeben von Felsen und Bergen

Unsere Tour geht weiter in Richtung Sichle, die den Namen deshalb erhalten hat, weil die Flanken der Berge genau dort eine runde Ausbuchtung bilden. Von der Ferne sieht es aus wie eine Sichel. Etwas Besonderes und Einzigartiges.

Durch das Tal fliesst der Grönbach, der direkt in den Thunersee fliesst.

Hier kann man es wirklich gemütlich nehmen, es gibt Restaurants und fantastische Wanderwege, und dank der Hirsche tolle Erlebnisse und Aussichten. Wunderschön sage ich nur. Wer gerne wandert muss hier hingehen, und auch die nicht Wandervögel kommen im Justistal voll auf ihre Kosten.

Restaurant: Lilis Beizli

Für Hunger und Durst gibt es Lilis Beizli, ein urchig rustikal anmutendes Restaurant, das feine Meringues, Fondue, Käseplatten und auch andere schweizerische Gerichte anbietet. Natürlich kann man auch hier einen schmackhaften Kaffee genehmigen.

Am Anfang des Sichle Passes befindet sich Tinu‘s Hütte-Loube. Da gibt es diverse Hartwurst, Bratwürste und Käse wie auch ein deftiges Fondue à la Justistal. Für ein Fondue muss man sich jedoch voranmelden, ohne das geht nichts. Ihr seht, für Zvieri ist man hier bestens versorgt, hungrig verlässt niemand Tinu’s Hütte-Loube! 😊 Gut gestärkt kann man nun den Sichle Pass bezwingen, oder einfach den Rückweg unter die Füsse nehmen.

Erlebnis pur in der Natur. In der Nähe des Sichle Passes und Tinu’s Hütte-Loube gibt es zudem einen malerischen Wasserfall, der direkt in den Grönbach hinabfliesst.


Da Bilder mehr als tausend Worte sagen, möchte ich euch gerne noch weitere Eindrücke von diesem beeindruckenden Ort vermitteln, dem Justistal.
Lasst euch inspirieren, erfreut euch an den folgenden Bildern.

Hoffe es hat euch gefallen, diese kleine und feine Tour im Berner Oberland. Wer von euch war auch schon in dieser Gegend unterwegs? Wir freuen uns auf dein Feedback, teile diesen Beitrag über Social Media wenn es dir gefallen hat. 🙂

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Es macht uns immer wieder Spass mit euch auf Reisen zu sein und grossartige Orte und Plätze zu besuchen.

Auch ein herzliches Dankeschön geht an meine Begleiterin, die liebe Nadja, ich freue mich auf weitere unterhaltsame und tolle Ausflüge mit dir! 😊

Nun verabschiede ich mich und danke, dass ihr wieder dabei ward.
Euer Raphael alias yabisking


Instagram: Hey, auch da bin ich anwesend, schon gewusst? Nicht? Na, dann bitte folgen!