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Essen & Geniessen

Schweizer essen gerne, da sind sich unterschiedliche Studien einig. Die Essgewohnheiten jedoch, unterscheiden sich regional stark. Klassischerweise werden fünf Mahlzeiten pro Tag eingenommen, wovon zwei nur kleine Snacks sind. Zum Morgen essen viele Schweizer gerne ein Gipfeli oder sonntags ein bisschen Zopf mit Butter und Marmelade. Warm essen die Schweizer je nach Jahreszeit und persönlicher Vorliebe entweder zur Mittagszeit oder abends. Doch welche sind eigentlich die bekanntesten Schweizer Spezialitäten, neben Käse und Schokolade?

Das Bircher Müsli

Das Bircher Müsli ist weltweit bekannt und beliebt, viele Menschen wissen allerdings nicht, dass es ursprünglich aus der Schweiz stammt. Entwickelt wurde es von dem Arzt Oskar Bircher-Benner, um den Patienten in seinem Sanatorium ein gehaltvolles und zugleich gesundes Essen anbieten zu können. Früher bestand es hauptsächlich aus Äpfeln, mittlerweile wird in das Bircher Müsli gemischt, was die jeweilige Jahreszeit so hergibt. Dazu gehören Beeren jeder Art, Äpfel, Birnen, Bananen uvm. Angemischt wird das Müsli dann mit Zitronensaft, Haselnüssen, ein wenig Haferflocken und etwas Milch oder Joghurt.

Das Käsefondue

Käsefondue ist neben dem Raclette das wohl bekannteste Rezept aus der Schweiz. Beide beruhen auf dem berühmten Schweizer Käse als Hauptzutat. Das Käsefondue stammt aus dem Wallis und kann aus verschiedenen Käsearten bestehen. Beliebt sind beispielsweise Emmentaler, Appenzeller, Gruyère oder Vacherin. Mit Weisswein und einem Schuss Kirschwasser wird der Käse geschmolzen und vermischt. Anschliessend kann er mit Brot genossen werden. Das Käsefondue ist ein sehr schweres Essen und gehört traditionell in den Winter. Nach einem langen aber kalten Tag auf der Skipiste, ist der dampfende Käsetopf eine echte Wohltat für Körper und Geist.

Älplermagronen

Die Heimat von Wilhelm Tell, die Innerschweiz, brachte die sogenannten Älplermagronen hervor. Hierbei handelt es sich um eine Variation der Makkaroni, welche mit Speckwürfeln in einer Milch- oder Rahmsauce mit Bergkäse überbacken werden. Wahlweise können anstelle der Nudeln auch Kartoffeln als Hauptzutat dienen. Serviert wird das Ganze dann mit Apfelmus und gerösteten Zwiebeln.

Das Zürcher Geschnetzelte

Wie der Name bereits verrät, kommt dieses Gericht aus Zürich. Es handelt sich dabei um Geschnetzeltes aus Kalbfleisch, welches mit Champignons und einer reichhaltigen Sahne-Weisswein-Sauce serviert wird. Echte Schweizer fügen ausserdem etwas Kalbsniere hinzu und geniessen das Gericht mit Kartoffelrösti als Beilage. Das beste Zürcher Geschnetzelte finden Sie in den zahlreichen Bars und Kneipen der Zürcher Innenstadt. Es ist daher ein beliebtes Essen für Touristen und Geschäftsreisende nach dem Meeting, die einmal echte kulinarische Schweizer Kultur kosten möchten.

Die Engadiner Nusstorte

Zu guter Letzt wird es süss: Die Engadiner Nusstorte ist ein urschweizer Nachtisch und stammt aus dem wunderschönen Kanton Graubünden. Sie wird mit Walnüssen, Honig, Sahne und etwas Zucker gefüllt. Eingehüllt in Mürbeteig ist die Engadiner Nusstorte erstaunlich schlicht, dennoch aber weltberühmt. In der Schweiz finden Sie dieses Gebäck in jedem Supermarkt, selbst in den umliegenden europäischen Ländern oder auf Teneriffa ist sie immer öfter zu haben. Als gehaltvolle Köstlichkeit wird sie vermehrt als Dessert zu einem sonst eher leichten Essen genossen. Zum Fondue sollten Sie diese nicht kombinieren…