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Garten & Pflanzen

Der heimische Garten ist für viele Menschen eine Oase der Ruhe und Entspannung. Mehr und mehr jedoch, sehnen sich auch die Bewohner von Grossstädten oder Wohnungen ohne Garten nach dem eigenen Stückchen Grün. Weshalb? Weil die Gartenarbeit der perfekte Ausgleich zum stressigen und hektischen Alltag ist. Tatsächlich konnten Experten zahlreiche positive Effekte auf den Körper und die Psyche eines Menschen feststellen, wenn er regelmässig der Gartenarbeit nachgeht. Sie sehen in dem derzeitigen Trend zum eigenen Garten einen Rückgang des Menschen zu seiner ursprünglichen Lebensform – und die Gesundheit dankt es ihm:

1. Ein Garten hilft gegen Stress: Die Gartenarbeit baut gezielt Stress ab. Die Arbeit muss nämlich sorgsam und langsam durchgeführt werden, häufig in den immer gleichen Bewegungen. Dadurch entsteht ein Gefühl der Ruhe und Friedlichkeit. Schon 20 Minuten Gartenarbeit reichen dafür aus, dass der Körper Stresshormone abbaut und die Konzentrationsfähigkeit gesteigert wird.

2. Frische Luft für ein starkes Immunsystem:Überraschend ist diese Erkenntnis zwar nicht, dennoch: Die Arbeit im Garten und an der frischen Luft stärkt das Herz-Kreislauf- und Immunsystem.

3. Fit durch aktive Bewegung: Sport ist ja bekanntlich gesund. Gartenarbeit bedeutet viel Bewegung und die Beanspruchung unterschiedlicher Muskelgruppen. Durch Hochbeete oder seniorenfreundliche Gartengeräte ist die Gartenarbeit mittlerweile sogar bis ins hohe Alter möglich. Die Bewegung wirkt dem Knochenabbau entgegen, auch Osteoporose genannt, und stärkt vor allem die Muskulatur in den Händen. Sie ist ausserdem das beste Mittel zur Diabetes-Prävention und regt die Produktion des wichtigen Vitamin D an. Auch Hautkrankheiten, wie Ekzeme, Neurodermitis oder Schuppenflechte, haben sich in Untersuchungen durch das Sonnenlicht deutlich gebessert.

4. Ein gesundes Herz für den Garten: Wie bereits erwähnt, stärkt die Gartenarbeit das Herz-Kreislauf-System. Gleichzeitig fördert sie aber auch das herzschützende HDL-Cholesterin und wirkt damit der Gefässverkalkung (Arteriosklerose) entgegen. Wer regelmässig im Garten arbeitet, hält zudem seinen Blutdruck im gesunden Bereich, empfohlen werden 30 Minuten an jeweils fünf Tagen in Folge.

5. Gartenarbeit macht glücklich: Schlussendlich wirkt die Gartenarbeit aber auch auf die Psyche des Menschen. In Zeiten der zunehmenden Burnout-Zahlen sehen die Experten in diesem Punkt den wichtigsten Grund für den neuen Trend zum eigenen Garten. Die Menschen sehnen sich nach Ruhe, Entspannung und einer Auszeit vom hektischen Alltag. Die Gartenarbeit und Pflanzen stimulieren die Psyche und bauen Depressionen sowie Ängste ab. Neben der frischen Luft und der Bewegung, sorgt dabei vor allem die grüne Farbe der Pflanzen für die Ausschüttung von Glückshormonen im Gehirn. Gleichzeitig werden Gefühle der Einsamkeit verringert. Wer die Pflanzen hegt und pflegt, kann schon kurze Zeit später die Erfolge beobachten. Dieses positive Erlebnis kann bei der Behandlung von Demenz, bei Neurorehabilitationen und Gemütsstörungen zu grossen Erfolgen führen. Die Gartenarbeit wird deshalb in vielen Kliniken bereits als eigene Therapieform eingesetzt.

Sie sehen, Gartenarbeit macht glücklich und hält Sie lange fit und gesund. Wenn Sie noch kein eigenes Stückchen Grün haben, sollten Sie unbedingt einmal über einen Schrebergarten nachdenken. Oder Sie sehen sich in gratis Inseraten und Kleinanzeigen im Internet nach schönen Pflanzen um, welche Sie in einer kleinen Ecke Ihrer Wohnung hegen und pflegen können. Wir wünschen Ihnen viel Spass und einen grünen Daumen!