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Haushaltsgeräte

Es gibt eine endlose Auswahl an Haushaltsgeräten. Manche sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, und solche, auf die man in Zeiten der steigenden Strompreise besser verzichtet. Eines aber ist sicher, unser tägliches Leben wäre um ein Vielfaches schwieriger zu bewältigen, hätten wir nicht Geräte und Maschinen zur Hand, die uns die Arbeit erleichtern.

Ein Blick zurück

Der Anfang der Haushaltsgeräte begann bereits in der Antike, wo die ersten Hilfsmittel zum Kochen erfunden und verwendet wurden. Es gibt heute noch zahlreiche Geräte, die ohne elektrische Energie von der gegenwärtigen modernen Gesellschaft benutzt werden. So denken wir doch an den Mörser, für den es keine in unserer Zeit entsprechende Alternative gibt, Getreide und Gewürze so naturbelassen und schonend zu zerkleinern. Oder der gute, alte Holzofen, heute wieder neu entdeckt und modernisiert, aber mit der gleichen Funktion und alternativer Holzenergie, wird wieder in so manche Küche als Zusatzoption zum elektrischen Herd eingebaut.

Entwicklung und Fortschritt

Seit Beginn des 20. Jahrhundert erleichtern elektrische Hausgeräte die Hausarbeit, bleiben aber noch für viele ein unerschwinglicher Luxus. Heute sind sie eine Selbstverständlichkeit und in den meisten Haushalten vorhanden. Die Entwicklung und Innovation schritt rasant voran, heute waschen wir zum Beispiel mit Chip-gesteuerten Waschvollautomaten, die uns über sämtliche Waschprogramme via Display informieren. Verbrauch von Strom und Wasser werden angezeigt, Dosierung des Waschpulvers und die Wahl des Programms vorgegeben. Nicht auszudenken wie das wäre, die Wäsche einer 4-köpfigen Familie von Hand zu reinigen, für uns unvorstellbar, für unsere Grossmütter normal und ein Teil ihrer täglichen Hausarbeit. Mit dem zunehmend steigenden Wohlstand der Bevölkerung vollzog sich der endgültige Wandel der Haushaltsgeräte von Luxusartikeln zu Gebrauchsgegenständen. Die Nachfrage boomte, und dank dem Fortschritt der Gerätemontage auf dem Fliessband ermöglichte es den Firmen, billiger zu produzieren.

Die Qual der Wahl – was brauche ich wirklich?

Sicher wollen wir auf Waschmaschine, Kühlschrank oder Kaffeemaschine nicht verzichten. Natürlich sind Ausstattung und Design für den Kauf eines Gerätes massgebend. Aber in der heutigen Zeit sollten die Themen Energieverbrauch, Nutzen und Notwendigkeit ausschlaggebend sein. Das hängt sicher auch von der individuellen Handlungsweise des Konsumenten ab. Durch Information und Aufklärung kann die Verhaltensweise der Verbraucher sensibilisiert werden. Seit 1994 existiert das europäische Energielabel das den Käufer darüber aufklärt, wieviel Energie ein Gerät verbraucht. Bei der Einteilung der Effizienzklassen war damals die energiesparendste Variante mit A+ bezeichnet.

Die zunehmenden Entwicklungen und Fortschritte zum Thema Energiesparen haben dazu beigetragen, dass seit 2010 die Bezeichnung A+++ für die effizientesten Geräte verwendet werden. Aufgrund der steigenden Energiepreise wird das Energielabel bei der Kaufentscheidung immer wichtiger. Prüfen Sie die Kosten des Stromverbrauchs von mehreren Geräten, so können Sie Geld sparen. Bei Geräten im Dauerbetrieb (z.B. Tiefkühltruhe) lohnt sich eine Abklärung einer eventuellen Neuanschaffung, da die alten Tiefkühlgeräte oft viel mehr Energie verbrauchen. Es gibt heute massenhaft billige Haushaltsgeräte, bei denen die Qualität oft auf der Strecke bleibt. Lassen Sie sich nicht verleiten, setzen Sie auf Service und Garantie.

Wie es auch sei, geniessen Sie die Anschaffung Ihres Haushaltsgerätes und erfreuen Sie sich einer optimalen Einsetzung und Leistung mit perfekter Technik.