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Konsolen & Games

Die Online- und Konsolengames haben gemeinhin ein eher schlechtes Image, dabei ist dieses eigentlich völlig unberechtigt. Während negative Einflüsse oder gar das Fördern von Aggressionen durch die sogenannten „Ego-Shooter“ nämlich bislang nicht bestätigt werden konnten, wurden stattdessen positive Effekte auf die Spieler identifiziert. Natürlich stets unter der Voraussetzung, dass derjenige es mit dem Spielen nicht übertreibt und nebenher auch noch ein „normales“ Leben und echte soziale Kontakte hat.

Games stärken geistige Fähigkeiten – je nach Genre

Eine neue Studie ergab demnach, dass bereits eine Stunde „Training“ täglich mit Online- oder Konsolengames geistige Fähigkeiten fördern kann. Hierzu gehören beispielsweise die Aufmerksamkeit, Konzentrationsfähigkeit, Entscheidungsfähigkeit, Reaktionsschnelligkeit oder das räumliche Gedächtnis. Welche Fähigkeiten gefördert werden, hängt dabei stark von dem jeweiligen Genre das Games ab. Die Spieler der Ego-Shooter beispielsweise, wiesen in der Studie eine bessere Fähigkeit auf, mehrere Objekte gleichzeitig im Auge zu behalten und schnelle Entscheidungen zu treffen. Friedlichere Videospiele hingegen, förderten eher die Lösung von Suchaufgaben sowie das räumliche Gedächtnis. Die Psychologen warnen dennoch vor Gewaltspielen: Diese seien für Kinder und Jugendliche sowie psychisch instabile Menschen nicht geeignet. Gewaltfreie Games hingegen, sind für Jedermann zu empfehlen, stets jedoch in gesunden Ausmassen. Die Auswahl ist schliesslich gross, wie Sie hier in den gratis Inseraten und Kleinanzeigen sehen können. Da ist gewiss für jeden Spieler das richtige Game dabei, auch ohne Gewalt…

Sind die Games ein sozialer Zeitvertreib?

Menschen, die gerne Video- oder Konsolengames spielen, werden gerne als „Kellerkinder“ belächelt und haben den Ruf als unsportlich, unsozial und blass, da sie angeblich niemals das Haus verlassen. Das schlechte Image jedoch, ist nicht gerechtfertigt. Games werden nämlich immer mehr zum Massenphänomen und dienen zahlreichen Menschen als Freizeitbeschäftigung oder helfen beim Entspannen nach einem anstrengenden Arbeitstag. Immer beliebter werden dabei vor allem soziale Formen der Games. Entweder kommen die Freunde direkt zum Spieleabend vorbei oder aber sie gruppieren sich virtuell in Teams zusammen, um gegen einen gemeinsamen Feind anzutreten oder eine Mission zu erfüllen. Diese Art der Games soll daher sogar die Entwicklung der sozialen Kompetenzen fördern. Die unterschiedlichen Genres sowie Spiele ermöglichen dem Spieler dabei, verschiedene Situationen zu simulieren und unterschiedliche Verhaltensweisen auszuprobieren. Gefühle, wie Angst, Wachstum, Schmerz, Freude oder Verlust, gehören zum normalen Spiel-Alltag. All das geschieht gemeinsam mit Freunden in einem starken Team. Vor allem bei Jugendlichen soll dadurch die Charakterentwicklung gefördert werden.

Eine Übung zum „Erwachsensein“

Die Wissenschaftler sehen in den Games daher eine gute Übung des „Erwachsenseins“. Die Spieler müssen Ziele erreichen, Rückschläge wegstecken und dabei Durchhaltevermögen beweisen. Trainiert werden ausserdem die Freundlichkeit gegenüber anderen Spielern, soziales Engagement, menschliche Organisation und eine effektive Kommunikation. Die Games sind daher besser als ihr Ruf und wenn Sie in gesunden Massen zu den richtigen Spielen greifen, werden Sie nicht nur viel Freude, sondern auch zahlreiche positive Nebeneffekte haben