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Möbel & Antiquitäten

Möbel hauchen einer Wohnung oder einem Haus erst so richtig Leben ein und ermöglichen Ihnen gleichzeitig, Ihren Wohnraum ganz nach Ihren eigenen Wünschen zu individualisieren. So werden Ihre vier Wände zu einem echten Einzelstück, das es in dieser Form kein zweites Mal auf der Welt gibt. Die Schweizer kaufen ihre Möbel an den unterschiedlichsten Orten: Die einen gehen liebend gerne zu IKEA oder in ein hochpreisiges Designermöbel-Haus, die anderen stöbern in gratis Inseraten und Kleinanzeigen im Internet auf der Suche nach echten Schnäppchen. Auch Antiquitäten erfreuen sich stets grosser Beliebtheit. Sie bringen einen ganz eigenen Charme in die Einrichtung, sind elegant, stilvoll und absolut einzigartig. Doch nur Antiquitäten wiederum, wäre wohl zu viel des Guten. Sie werden vielmehr gezielt als Einzelstücke platziert und gekonnt mit modernen Möbeln gemischt. Hierfür haben wir Ihnen jetzt fünf hilfreiche Tipps und Tricks zusammengestellt:

1.Aus Neu mach Alt:

Ja, es geht auch umgekehrt. Wenn Sie nämlich in ein bereits älteres Wohngebäude einziehen, können Sie sich ruhig einmal nach der antiken Seele der Wände und Böden umsehen. Unter dem neumodischen PVC oder einem schmuddeligen Teppichboden verbergen sich hier nämlich oft tolle antike Holz- oder Steinböden, welche mit ein bisschen Aufarbeitung wieder zum echten Augenschmaus werden können. Werden Sie nicht fündig, so gibt es auch neue Bodenbeläge, die gewollt antik aussehen und so die schweren, dunklen Holzböden aus vergangenen Zeiten simulieren. Was den Boden angeht, haben Sie zahlreiche Möglichkeiten. Beachten Sie aber stets, dass der gewählte Belag sowie seine Farbe zum gewünschten Einrichtungsstil passen sollten…

2. Holzmix lieber nicht:

Das führt uns gleich zum zweiten Punkt: Vermeiden Sie, wenn möglich, einen Mix verschiedener Holzarten. Sollten Sie sich für einen Holzfussboden entscheiden, müssen auch die Möbel daran angepasst werden. Ebenso sollten unterschiedliche Möbelstücke möglichst aus demselben Holz gefertigt sein. Ist dies nicht möglich, da Sie zum Beispiel moderne und antike Möbel mischen möchten, achten Sie zumindest auf einen ähnlichen Farbton. Das bedeutet nun aber nicht, dass ein Stilbruch nicht funktionieren kann, wenn Sie ihn gekonnt in Szene setzen. Holen Sie sich hierfür Inspirationen im Internet oder von einem Innenarchitekten.

3. Moderne Technik gekonnt integrieren:

In Häusern mit einem modernen Einrichtungsstil stellt die Technik kein grosses Problem dar, wer jedoch ein Händchen für antike Möbel, den schlichten Landhaus- oder pompösen Kolonialstil hat, sollte die moderne Technik so dezent wie möglich in die Einrichtung integrieren. Wählen Sie für Ihren PC beispielsweise ein besonders schlichtes Möbelstück, vielleicht eine Kombination aus Wandschrank und Schreibtisch, worin Sie die Technik und Kabel unsichtbar verstauen können. Oder bringen Sie Ihren Fernseher in einer eher schlichten Ecke an der Wand an, sodass er sich nicht direkt neben der antiken Kommode befindet. Werden Sie kreativ…

4. Welchen Charakter hat der Wohnraum?

Viele Menschen haben einen gewünschten Einrichtungsstil im Kopf, einmal umgesetzt wirkt er in den neuen vier Wänden aber nicht wie erhofft. Beachten Sie, dass nicht jede Wohnung oder jedes Haus auch für jeden Einrichtungsstil geeignet ist. Richten Sie sich deshalb an dem Charakter des Wohnraumes aus oder suchen Sie gezielt nach einem zu Ihren Vorstellungen passenden Gebäude.

5. Manchmal ist weniger mehr:

Eine hohe Schrankwand auf der einen, grosse Pflanzen auf der anderen Seite und das riesige Sofa in der Ecke: Manche Räume sind einfach überladen. Bedenken Sie, dass gerade beim Einrichten weniger manchmal mehr ist. Eine massive Antiquität pro Raum reicht aus. Kombinieren Sie diese mit mehreren leichteren Möbelstücken und wählen Sie an der Wand lieber ein schönes Bild als eine riesige Schrankwand. Lassen Sie den Raum atmen und gehen Sie mit Liebe zum Detail vor. Das ist das Geheimnis zu einer wahrlich gelungenen Inneneinrichtung