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Musik & Tickets

Musik macht glücklich – daran gibt es in der Wissenschaft keinen Zweifel. Leider jedoch, ist das Musizieren in unserer westlichen Kultur in seiner Bedeutung stetig gesunken. Während in Afrika oder Südamerika das gemeinsame Singen, Tanzen und Musizieren aus dem Alltag der Gesellschaft nicht wegzudenken wären, hat sich diese Tradition in der Schweiz mehr und mehr verloren. Die meisten Schweizer singen oder musizieren nur noch zu besonderen Anlässen, beispielsweise zu Weihnachten. Die Musik als Hobby wird immer häufiger alleine und immer weniger als Gemeinschaft ausgeübt. Es ist daher schön zu sehen, dass viele Schulen und staatliche Institutionen den Musikunterricht der Kinder wieder zunehmend fördern. Denn Musik kann in Menschen tiefe Emotionen wecken, sie kann bei der Trauerarbeit helfen oder Müdigkeit entgegenwirken. Neue Studien belegen sogar, dass die Musik verlorene Fähigkeiten wiederherstellen kann, zum Beispiel bei Alzheimerpatienten.

Was „kann“ die Musik?

Die Musik wirkt auf unser Limbisches System und damit unmittelbar auf die unterschiedlichen Emotionen im Gehirn. Diese Wirkung ist so stark, dass sie unbewusst abläuft und durch den Verstand weder verhindert noch verändert werden kann. Interessant ist dabei, dass unterschiedliche Musikarten und Harmonien auch verschiedene Effekte hervorrufen. Mozart-Stücke zum Beispiel, sollen ungeborene Kinder beruhigen und das Gehirn anregen, sodass die Kinder später angeblich intelligenter seien. Weniger umstritten ist die Theorie, dass uns der Wunsch nach Harmonie angeboren ist und deshalb eine Komposition von Bach Glückshormone freisetzt, während zufällige Tonfolgen ein Gefühl von Unruhe und Unwohlsein auslösen können. Lieder können zudem Erinnerungen an die Kindheit oder eine bestimmte Zeit im Leben hervorrufen. Wer selbst singt, schüttet Glückshormone aus. Das Musizieren mit Instrumenten wiederum, fördert die Kreativität und Koordination.
Für wen ist die Musik deshalb besonders wichtig?
Prinzipiell tut die Musik jedem Menschen gut und sollte unbedingt wieder mehr in den Alltag integriert werden. Besonders wirksam kann sie allerdings auch bei alten oder kranken Menschen sein. Die Musik dient dann nicht nur als Stimmungsaufheller oder zur Linderung von Schmerzen, Sie kann auch bei degenerativen Krankheiten bereits verlorene Fähigkeiten wieder aufleben lassen. Manche Alzheimerpatienten zum Beispiel, können zwar nicht mehr sprechen oder Worte verstehen, singen können sie bekannte Liedtexte jedoch fehlerfrei und ohne Mühe. Die Lieder aus der Kindheit oder aus dem gesunden Leben haben sich oft so tief eingebrannt, dass sie auch nach vielen Jahrzehnten problemlos abgerufen werden können – und zwar, weil sie die musizierende Person glücklich machen.

Musik für Jung und Alt

Die Musik spielt also auch in der Kindheit eine grosse Rolle. Lieder und Melodien prägen sich stärker ein, je jünger ein Kind ist. So hat das all-abendliche Gute-Nacht-Lied der Eltern häufig auch nach vielen Jahrzehnten noch eine beruhigende Wirkung auf einen Menschen. Fördern Sie daher die Musikalität Ihrer Kinder und integrieren Sie die Musik wieder mehr in Ihren Alltag. Suchen Sie in gratis Inseraten und Kleinanzeigen im Netz nach günstigen Instrumenten oder Musikkursen. Erfahren Sie und Ihre Familie wieder einmal diesen wohligen Schauer, den die Musik bei vier von fünf Menschen auslöst. Hierbei verändern sich der Puls, die Atmung, die Hauttemperatur, das Immunsystem wird gestärkt und die Muskeln entspannen sich. Musik ist daher das beste und dabei nebenwirkungsfreie Antidepressivum…