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Tiere & Tierzubehör

Hunde, Katzen, Meerschweinchen: Haustiere machen uns Menschen glücklich, das belegen zahlreiche Studien. Wenn Sie nach dem Stress auf der Arbeit, dem Stau auf dem Heimweg und der langen Schlange im Supermarkt endlich nach Hause kommen und vom Hund schwanzwedelnd begrüsst werden, sinkt unmittelbar die Pulsfrequenz. Die blosse Anwesenheit ihres vierbeinigen Freundes brachte viele Hundehalter in Studien dazu, sich zu entspannen und schon huschte ein Lächeln über die Lippen. Die Freude des Hundes, seine stürmische Begrüssung und der Körperkontakt beim Streicheln lösen bei vielen Menschen die Ausschüttung von Glückshormonen aus, den sogenannten Endorphinen.

Haustiere gegen Einsamkeit

Schmunzelnd wird oft über ältere Menschen gewitzelt, welche nicht nur ein, sondern gleich mehrere Haustiere besitzen und sogar mit ihnen reden. Doch tatsächlich können Haustiere die Gefühle der Einsamkeit deutlich verringern und dem Hund die Sorgen zu erzählen, nimmt eine grosse Last von den Hundebesitzern. Dass er diese eigentlich gar nicht versteht, spielt dabei keine Rolle. Allein die Gefühle einmal laut auszusprechen, seine Wut rauszulassen oder die Trauer auszudrücken, bewirkt demnach bereits Wunder. Hunde haben häufig ein sehr feines Gespür für das Wohlbefinden ihres Halters und versuchen einen traurigen Menschen durch Kontaktaufnahme zu trösten. Das führt dazu, dass in einer aktuellen Studie 35 Prozent der Teilnehmer angaben, zu ihrem Hund eine engere Beziehung als zu ihrem menschlichen Partner zu haben. Er ist schliesslich nie genervt, widerspricht nicht und liebt bedingungslos. Hunde können ausserdem dabei helfen, eine „Leere-Nest-Phase“ zu überwinden. Während die Kinder nämlich irgendwann ihr eigenes Leben führen und das Elternhaus verlassen, bleiben Hund stets im Kleinkindstatus und von ihrem Herrchen abhängig. Allerdings neigen viele Hundebesitzer zur Vermenschlichung des Tieres. Dies passiert übrigens bei Menschen jeden Alters gleichermassen, egal ob verheiratet, Single oder in einer anderen Lebenslage.

Hunde fördern die Gesundheit

Neben den positiven psychischen Effekten, halten Hunde aber auch körperlich fit. Bei jedem Wetter, egal ob Regen, Wind, Schnee oder Hitze, müssen die Hundebesitzer schliesslich mehrmals am Tag Gassi gehen. Dadurch werden sie zu regelmässiger Bewegung gezwungen, stärken ihr Immunsystem, das Herz-Kreislauf-System und die Durchblutung. Sie haben ausserdem zwangsweise einen regelmässigen Tagesablauf. Ein geregelter Wach-Schlaf-Rhythmus, festgelegte Essenszeiten und gewohnte Tagesstrukturen sind schliesslich nachgewiesenermassen auch für Menschen wichtig, um langfristig gesund zu bleiben. Hunde wirken ausserdem Depressionen entgegen, denn sie geben ihrem Besitzer das Gefühl gebraucht zu werden und einen Grund morgens aufzustehen.

Es muss nicht immer der Hund sein…

…auch andere Haustiere, wie Katzen, Nagetiere, Fische und Reptilien, haben positive Effekte auf ihre Besitzer. Meerschweinchen kann man streicheln, mit der Katze spielen oder die drolligen Hamster einfach nur beobachten. Auch diese Tiere wirken daher stressmindernd und entspannend auf die Menschen. Egal, für welches Haustier Ihr Herz schlägt, achten Sie aber unbedingt immer auf eine artgerechte Haltung. Entsprechende Bücher, Ratgeber sowie wichtiges Tierzubehör können Sie in gratis Kleinanzeigen und Inseraten im Internet erstehen und sich so bestmöglich auf den neuen Mitbewohner vorbereiten.